Dort, wo normalerweise nur Bagger und Dynamit für explosive Stimmung sorgen, wurde am Samstag den 16.08.2008 zum ersten mal im Steinbruch Oetelshoven bei Wuppertal in Deutschland
die Red Bull X-Fighter WM durchgeführt.
Die 15.000 Besucher auf den ausverkauften Rängen und den Stehplaätzen, sowie die Fahrer sorgten für nicht weniger explosive Stimmung. Zwölf Fahrer sollten an diesem Samstag an den Start gehen,
doch am 15.08.2008 verletzte sich der Japaner Taka Higashino beim Training schwer und konnte aufgrund dieser Verletzungen nich an den Start gehen.Während der Trainingabschnitte am 16.08.2008 konnte man
schon eine gewisse Anspannung bei den Fahrern bemerken, die zumindest dort sich etwas zurück nahmen. Während des eigentlichen Wettkampfes war davon jedoch nichts mehr zu spüren. Sie wollten
dem Puplikum alles bieten und für sich selber alles erreichen.
Mit einmaligen Koreographien und atemberaubenden Geschwindigkeiten flogen die Fahrer über die Strecke, was mit einer tollen Stimmung durch das Publikum honoriert wurde.
Der Schweizer Mat Rebeaud konnte dieses Gastspiel der X-Fighter in Deutschland klar für sich entscheiden und kann wohl zum Ende der Saison die Trophäe sein Eigen nennen
Der Spanier Dany Torres und der Australier Robbie Maddison flogen auf die Plätze drei und vier.
Auch war DTM Pilot Martin Tomczyk zugegen und fuhr mit seinem VW Tuareg vor um einen Schiedsrichter abzuliefern..
Es wird um den ersten Platz am letzten Tag der Serie noch sehr interessant werden.
Die Siegerehrung wahr begleitet durch ein großartiges Feuerwerk der Abschluss der Veranstaltung.
Endresultat der Red Bull X-Fighters von Wuppertal:
1.Mat Rebeaud (SUI)
2.Jeremy Lusk (USA)
3.Dany Torres (ESP)
4.Robbie Maddison (AUS)
5.Petr Pilat (CZE)
6.Sebastian Wolter (GER)
7.Ronnie Renner (USA)
8.Fredrik Johansson (SWE)
9.Dustin Miller (USA)
10.Fabian Bauersachs (GER)
11.Nick DeWit (RSA)
Aufbau der Strecke und Ansicht am Tage:
Um diese Spectakel so durchführen zu können wurden vorher ca. 100.000 Tonnen Geröll und
Sand bewegt, 6.000 Meter Zäune aufgbaut und ca 1.000 Kilometer Kabel verlegt.
Vielen Dank an Red Bull für diese Großartige Leistung.